Diese Kesselbauart besitzt einen zylindrischen Mantel. Aus dem mantelseitig beheizten Walzenkessel des 19. Jahrhunderts wurde der Flammrohrkessel weiterentwickelt, der einen effektiverem Wärmeübergang zur Folge hat. Mit der Einführung der Schweißtechnik entstand der Flammrohr-Rauchrohrkessel (Umkehrkessel). Das Flammrohr erhielt eine Wendekammer, über die das Rauchgasstrom in die nachgeschalteten Rauchgasrohre geleitet wird.
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Das Teilprojekt Umkehrkessel, in unserem gemeinsamen Projekt Empirie, wird gestartet. Trotzdem, wir starten! |
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| Unser Kessel wird etwas grösser im Durchmesser und etwas kürzer in der Länge als auf dem Plan. | |
| Daher war es nötig, die Masse der Einbauten anzupassen. Was mit dem Muster nachgeprüft wurde. | |
| nidi-steam hat das Material im Metall-Laden ( www.metallladen.ch ) bezogen und bei mir abgeliefert. Vom grossen Rohr gab es drei Stücke, was heisst, dass wir versuchen drei Kessel zu bauen. |
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| Das Material wurde zugeschnitten und pro Kessel zusammengestellt. | |
| Los gehts ! Als erstes habe ich die Umkehrkammer auf das 1.5mm dicke CU-Blech aufgerissen. Das nur zur allgemeinen Übersicht, gebohrt wird das Blech auf dem Koordinatentisch. |
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| Zum Bohren sind alle Bleche auf Holzunterlagen geschraubt, da Bleche, insbesonders Kupfer und Messing die unangenehme Eigenschaft haben, immer im dümmsten Moment dem "Bohrmaschinen-Piloten" anzujucken!! (Erfahrung!) | |
| Im Anschluss an die Umkehrkammern wurden die Rauchkammern gebohrt. | |
| Nächster Schritt. Die Fräsmaschine wird neu eingerichtet und die Flammrohre werden mit den Bohrungen für die Quersiederohre versehen. |
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| Quersiederohre, Rauchrohre, Dampfdomrohre sind zugeschnitten und zur Verarbeitung bereit. | |
| Um den Adrealinspiegel beim Hartlöten der Quersiederohre nicht ins Unermessliche steigen zu lassen, weil sich die kleinen Rohrstücke bei ca 690°C aus ihren angestammten Löcher verabschieden, habe ich vorgesonnen und eine kleine Pressvorrichtung gebaut. | |
| Die Quersiederohre werden in die Flammrohre eingepresst und lassen sich in allen Stellungen stressfrei löten. | |
| Rohrstück auf die Kaminkammer. Man weiss es eigentlich schon beim Einspannen in die Drehmaschine, dass einem das Teil um die Ohren fliegt. (Physik lässt sich nicht tricksen!) |
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| Also, drehen wir kurz ein Passstück, und das CU-Rohr lässt sich sauber im Drehfutter zur weiteren Bearbeitung aufnehmen. Der Dampfdom hat die selben Rohrdimensionen, da wird das Passstück auch verwendet. |
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| Der Domdeckel ist nicht gedrückt, sondern aus dem vorne liegenden, quadratischen Kupferstück gedreht. | |
| Das Kupferstück wird weich auf unser bekanntes Messingteil gelötet, innen ausgedreht, ein Lötbund angedreht und dann durch Wärmen wieder vom Messingstück abgelötet. Nun wird das Teil umgedreht, am Lötbund eingespannt und die obere Seite kurz überdreht. Es darf beim künftigen Hartlöten kein Weichlot auf der Oberfläche sein. |
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| Die Aussenkonturen der Umkehr- und Rauchkammern werden, wie auf dem Bild ersichtlich, mit der Dekupiersäge ausgesägt. | |
| Nach "einigen" Stunden Arbeit, konnte ich das erste "Probestellen"machen.Wie ich die Bleche in Zukunft abbiege, werde ich noch zeigen. (Musterbiegen war nicht Webtauglich). Die zwei Kupferstreifen, die die Umkehrkammer und die Rauchkammer verschliessen sind im Moment nicht auf dem Bild. Die zwei Lötbrenner sind nur Schau. |
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Fortsetzung folgt:
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