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Im Gegensatz zum Stirlingmotor arbeitet der Vakuummotor mit einem offenen Kreislauf.
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| Da ich in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit Bauplänen von Karl-Ernst Jenczok gemacht habe, hat mich auch dieser Motor fasziniert und ich habe ihn mit Erfolg nachgebaut. |
Die Funktionsweise: (Wiedergabe des Originaltextes aus dem Baubericht von Karl-Ernst Jenczok) : "Im Prinzip ist alles ganz einfach: Heisse Luft wird in den Zylinder eingesogen und kühlt dort ab. Durch das entstehende Zusammenziehen der Luft entsteht quasi ein Vakuum, welches den Kolben im Zylinder nach oben zieht. Gesteuert wird dieser Vorgang mittels eines Schiebers, welcher zum richtigen Zeitpunkt den Einlasskanal im oberen Teil des Zylinders öffnet und wieder schliesst. Da sich aber Luft nicht unendlich zusammenzieht, entsteht ab dem oberen Drittel des Aufwärtshubes eine Kompression des eingeschlossenen Luftinhalts im Zylinder, welcher den Kolben unnötigerweise abbremsen würde. Aufgrund der geringen Arbeitsleistung bliebe die Maschine schlussendlich stehen. Dieser Effekt wird durch ein Dekompressionsventil, das sogenannte Flatterventil, auf dem Zylinderkopf vermieden.Der zusammengedrückte Luftinhalt kann durch dieses entweichen. Bei der Abwärtsbewegung schliesst das Dekompressionsventil durch sein Eigengewicht den "Überdruckkanal" im Zylinderkopf. Der vorgenannte Ablauf aneinander gereiht bringt den Vakuummotor zum Laufen, vorausgesetzt, die Steuerzeiten des Schiebers stimmen. Nach diesem vereinfachten Prinzip der Funktionsweise bleibt jetzt nur noch ein Weg - den Vakuummotor bauen und sich von der Richtigkeit der Theorie überzeugen."
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"Wenn du deine Nerven testen willst, baust du dir einen Flammenfresser!" lautete die Aussage eines andern, ebenso exzellenten Dampfmodellbauers. Das liess ich mir nicht zweimal sagen und ich begann den Flammenfresser von Karl-Ernst Jenczok zu bauen! Nach ca 62 Baustunden stand der Vakuummotor vor mir und lief!! |
| Ich danke Karl-Ernst Jenczok für seinen hervorragen Baubeschrieb und den guten Zeichnungen im Journal Dampf & Heissluft 3/2007 |
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Wie man sieht, bringt auch ein Nichtmetaller diese Maschine auf den Tisch und zum Laufen. |